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Peißnitzhaus e.V.
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Verein zur Restaurierung und
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Ein Fairer Lohn für Faire Arbeit PDF Drucken

Kueche ChristianSchaffer2014Ab 2015 gilt der Mindestlohn auch bei uns am Peißnitzhaus

Wenn am 01. Januar 2015 in Deutschland der Mindestlohn von 8,50 Euro eingeführt wird, dann bedeutet das mehr Lohn für viele Mitarbeiter im Niedriglohnsektor. Dazu zählt in Deutschland auch die Gastronomie. Unsere Löhne für Festangestellte und auch für die Saisonkräfte lagen bisher über dem Durchschnitt der Löhne in Halle. Denn nachhaltig Handeln heißt auch einen fairen Lohn zahlen. So freuen wir uns ab 2015 einen höheren Lohn zahlen, zu dürfen. Der Mindestlohn gilt für alle Mitarbeiter und Praktikanten. Für einige Branchen (z.B. Zeitungszusteller) wurden Übergangszeiten bis 2017 vereinbart - nicht so für die Gastronomie. Somit zahlen wir zukünftig unseren Studenten 8,50 Euro die Stunde. Für die Hauptsaison 2015 (April bis Oktober) kann man sich ab sofort unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bewerben. Unsere Festangestellten Mitarbeiter bekommen zwischen 9 und 12 Euro die Stunde. Der Abstand zwischen niedrigsten und höchsten Lohn ist bewusst gering. Die Lohnstufen werden nach Verantwortungsumfang vergeben. Eine Unterscheidung nach Aufgabenbereich findet nicht statt. Abräumer und Spüler verdienen das selbe wie Kellner und Küchenhelfer.

Kueche Indah2014Neue Preise ab 2015

Die Lohnerhöhung führt bei uns zu Mehrausgaben von rund 15 Prozent. Dazu kommen höhere Preise bei einigen Lieferanten und Dienstleistern durch den Mindestlohn (z. Bsp. Sicherheitsfirmen, Logistikunternehmen). So erhöhen wir die Preise bei einem Teil unserer Getränke und beim Essen um rund 20 Prozent. Ausgenommen sind Kaffee, Tee, Wasser und Brausegetränke. Ein Blick in andere Länder mit Mindestlohn (z.B. Belgien, Frankreich, Großbritannien) zeigt, dass dort 3 Euro für ein kleines Bier bereits seit Langem Normalität ist. Und so hoffen wir, dass Sie, liebe Gäste, es genauso sehen: Ein fairer Preis für fairen Lohn!

Nachhaltiges Handeln

Nicht nur beim Lohn sehen wir uns der Nachhaltigkeit verpflichtet. So beziehen wir Ökostrom der Stadtwerke, vermeiden Einwegverpackungen im Einkauf und haben Tetra-Packs fast komplett ausgelistet. Immer mehr Produkte versuchen wir regional einzukaufen. Unsere Eier kommen von der "Land in Sicht gGmbH" aus Holdenstedt. Die Einrichtung der Diakonie Mitteldeutschland beschäftigt Behinderte und arbeitet nach Ökostandard des Bioland-Verbandes. Bei Kaffee und Kakao kaufen wir FairTrade-Ware. Tafelwasser und einige Limonaden stellen wir vor Ort her und verzichten auf den unnötigen Transport. Über die Hälfte unserer Speisen sind vegetarisch oder vegan. Unser Ziel ist, zukünftig immer weniger Fleisch zu verkaufen. Die Wissenschaft empfiehlt auch maximal zwei Fleischgerichte pro Woche.

lebensmittelverteilerLebensmittelverteiler

Seit wenigen Wochen betreiben wir auch einen Lebensmittelverteiler. Dies ist ein Regal mit Kühlschrank in das jeder Lebensmittel legen oder auch heraus nehmen kann. Ziel ist es, Essen vor dem Wegwerfen zu bewahren (siehe auch www.lebensmittelretten.de). Wer also etwas zu Hause hat, was er nicht mehr essen kann oder möchte, kann es gerne in den Verteiler legen. Größere Mengen verarbeiten wir in unserer Küche. Auch überschüssiges Gemüse kann bei uns vorbei gebracht werden.

Weitere nachhaltige Ideen sind willkommen.